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Das Stift Gandersheim
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,5, Georg-August-Universität Göttingen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Dass Klöster und Stifte das Geistesleben im Mittelalter entscheidend geprägt haben, ist weitgehend bekannt. Doch welchen Einfluss hatten sie auf die Politik im Reich und innerhalb der katholischen Kirche? Wie sich Papst und Kaiser mit Stiften und Klöstern zu beschäftigen hatten, möchte ich in dieser Arbeit am Beispiel des Stiftes Gandersheim aufzeigen. Ich werde die Politik des Stiftes und die kaiserlich bzw. päpstliche Politik, welche das Stift betraf, anhand der Glanzzeit des Hausstiftes der Liudolfinger beleuchten. Vor allem durch meine Beschreibung des sogenannten 'Gandersheimer Streites' soll deutlich werden, inwiefern sich Papst und Kaiser mit dem Stift auseinander zu setzen hatten und welchen Einfluss seine Angehörigen ausübten. Wichtig erschien es mir auch zu erklären, welchen Nutzen bzw. welchen Stellenwert das Damenstift Gandersheim zu dieser Zeit inne hatte. Was erwartete der Kaiser von einem Stift und welche Privilegien hatte es dadurch? Ich werde diese Arbeit mit einem Überblick über die Gründung beginnen und anschliessend den Aufbau des Stiftes erläutern, um diese als Grundlage für die darauffolgenden Betrachtungen der Politik des Stiftes und der das Stift betreffenden Politik zu nutzen. 2. Die Gründungszeit Die Gründung des Stiftes fand in einer Zeit statt, die von Veränderungen geprägt war. Das Frankenreich wurde nach dem Teilungsvertrag von Verdun 843 in drei Teile aufgeteilt. Kaiser Lothar I. erhielt Italien und ein schmales Gebiet von Friesland bis zur Provence. Ludwig (der Deutsche) bekam das östliche Frankenreich und Karl II. (der Kahle) das westliche Frankenreich zugesprochen. Zwischen diesen Reichen bildete sich ungefähr bis zum Jahrtausendwechsel eine Sprachgrenze heraus, die sich bis heute kaum verändert hat. Die Ostfranken nannten ihre Sprache die volkstümliche Sprache, die nicht-lateinische Sprache, die deutsche Sprache, wobei sich Deutsch von diutisc, übersetzt Volk, ableitete.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 13.07.2020
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Die Bedeutung des Kanonissenstiftes von Ganders...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Das Zeitalter der Ottonen - Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im 10. Jahrhundert, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum eine historische Stätte ist so eng mit dem Geschlecht der Liudolfinger/Ottonen verbunden wie Gandersheim. Während die Geschichte der Liudolfinger, insbesondere ab der Kaiserzeit Ottos I., bereits Gegenstand zahlreicher Untersuchungen war, wurde die Geschichte des Kanonissenstifts zumeist nur beiläufig behandelt. Die wenigen Werke, welche sich ausgiebiger mit der Geschichte Gandersheims befassen, richten ih-re Aufmerksamkeit meist auf die Blütezeit der Abtei. Hrotswith von Gandersheim ließ in ihrer Primordia coneobii Gandeshemensis keinen Zweifel daran, dass die Liudolfinger ihren Aufstieg bis zur Kaiserwürde der Gunst Got-tes und dem Frauenkloster zu Gandersheim zu verdanken hätten. Es stellt sich die Fra-ge, inwiefern diese Aussage zutreffend ist. Spielte der Frauenkonvent tatsächlich eine entscheidende Rolle für den Aufstieg der Liudolfinger oder entsprang dieser Anspruch der Phantasie Hrotswiths? Was bewegte Liudolf 845/46 dazu die beschwerliche und ge-fährliche Reise nach Rom zu Papst Sergius II. auf sich zunehmen, um die Stiftung des Klosters absegnen zu lassen? War es aus damaliger Sicht sinnvoll ein Familienkloster zu unterhalten und dessen Leitung den eigenen Töchtern anzuvertrauen? Ausgehend von der Annahme, dass sich die Gründung des Kanonissenstiftes von Gandersheim nachhaltig auf die Entwicklung der Liudolfinger ausgewirkt haben könnte, soll im Folgenden Licht in die frühe Geschichte des Klosters gebracht und Zusammenhänge zwischen der Gründungszeit des Klosters und dem Aufstieg der Liudolfinger dargestellt werden. Um dies zu ermöglichen, muss das Kloster in seiner Mannigfaltigkeit unter-sucht werden. Insbesondere die Voraussetzungen, welche zur Gründung des Klosters führten und das Wirken während der ersten Generationen der Liudolfinger sollen zu diesem Zwecke hinterfragt werden. Da die Quellenlage in einigen Bereichen einen sol-chen Einblick in die frühe Geschichte Gandersheims nicht erlaubt, ist es notwendig an-dere Klöster in jener Zeit, bzw. Entwicklungen aus der späteren Zeit Gandersheims, zu betrachten und Parallelen in der Frühzeit des Stiftes zu suchen.

Anbieter: Thalia AT
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,5, Georg-August-Universität Göttingen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Dass Klöster und Stifte das Geistesleben im Mittelalter entscheidend geprägt haben, ist weitgehend bekannt. Doch welchen Einfluss hatten sie auf die Politik im Reich und innerhalb der katholischen Kirche? Wie sich Papst und Kaiser mit Stiften und Klöstern zu beschäftigen hatten, möchte ich in dieser Arbeit am Beispiel des Stiftes Gandersheim aufzeigen. Ich werde die Politik des Stiftes und die kaiserlich bzw. päpstliche Politik, welche das Stift betraf, anhand der Glanzzeit des Hausstiftes der Liudolfinger beleuchten. Vor allem durch meine Beschreibung des sogenannten 'Gandersheimer Streites' soll deutlich werden, inwiefern sich Papst und Kaiser mit dem Stift auseinander zu setzen hatten und welchen Einfluss seine Angehörigen ausübten. Wichtig erschien es mir auch zu erklären, welchen Nutzen bzw. welchen Stellenwert das Damenstift Gandersheim zu dieser Zeit inne hatte. Was erwartete der Kaiser von einem Stift und welche Privilegien hatte es dadurch? Ich werde diese Arbeit mit einem Überblick über die Gründung beginnen und anschließend den Aufbau des Stiftes erläutern, um diese als Grundlage für die darauffolgenden Betrachtungen der Politik des Stiftes und der das Stift betreffenden Politik zu nutzen. 2. Die Gründungszeit Die Gründung des Stiftes fand in einer Zeit statt, die von Veränderungen geprägt war. Das Frankenreich wurde nach dem Teilungsvertrag von Verdun 843 in drei Teile aufgeteilt. Kaiser Lothar I. erhielt Italien und ein schmales Gebiet von Friesland bis zur Provence. Ludwig (der Deutsche) bekam das östliche Frankenreich und Karl II. (der Kahle) das westliche Frankenreich zugesprochen. Zwischen diesen Reichen bildete sich ungefähr bis zum Jahrtausendwechsel eine Sprachgrenze heraus, die sich bis heute kaum verändert hat. Die Ostfranken nannten ihre Sprache die volkstümliche Sprache, die nicht-lateinische Sprache, die deutsche Sprache, wobei sich Deutsch von diutisc, übersetzt Volk, ableitete.

Anbieter: Thalia AT
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