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Sommer, 1965. Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt. Schwarze sind Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Die Stadt Selma, Alabama, ist einer der Orte, in denen sich der Widerstand formt. Dr. Martin Luther King (David Oyelowo), jüngst mit dem Friedensnobelpreis geehrt, schließt sich den lokalen Aktivisten an und zieht damit nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) gerät unter Spannung. Zudem droht die Ehe zwischen King und seiner Frau Coretta (Carmen Ejogo) unter dem Druck und der ständigen Bedrohung zu zerbrechen. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schlägt Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen. Ihren Höhepunkt findet die Kampagne von King in tagelangen Märschen von Selma nach Montgomery, Alabama.SHORT FACTS: Dr. Martin Luther King Jr. ... wuchs im amerikanischen Süden unter dem Einfluss der Rassentrennung (Segregation) auf.... war ein sehr religiöser Mensch, wurde wie sein Vater Baptistenprediger und war Anhänger der »Befreiungstheologie«.... bekannte sich zur Gewaltlosigkeit bei der Erreichung seiner politischen Ziele (»Feindesliebe«).... war seit 1953 mit der zwei Jahre älteren Coretta (»Corrie«) Scott verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder.... unterstützte ab 1955 den über ein Jahr dauernden Busboykott in Montgomery gegen Rassendiskriminierung in öffentlichen Verkehrsmitteln.... überlebte u. a. mit seiner Familie 1956 einen Bombenanschlag auf seine Wohnung und wurde 1958 bei einer Signierstunde lebensgefährlich verletzt.... führte seit der Gründung 1957 einen der großen Dachverbände der afroamerikanischen Bürgerrechtler an, die Southern Christian Leadership Conference (SCLC).... musste vielfach wegen seiner Proteste ins Gefängnis, z. B. 1965 in Selma oder zuvor 1963 in Birmingham.... wurde vom FBI überwacht, dessen Direktor J. Edgar Hoover eine persönliche Abneigung gegen ihn hegte.... entwickelte sich zum entschiedenen Gegner des Vietnam-Kriegs.

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Stand: 14.12.2019
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Home affaire Hocker Carmen

Praktischer Hocker mit Stauraum zum Polsterprogramm.

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Sommer, 1965. Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt. Schwarze sind Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Die Stadt Selma, Alabama, ist einer der Orte, in denen sich der Widerstand formt. Dr. Martin Luther King (David Oyelowo), jüngst mit dem Friedensnobelpreis geehrt, schließt sich den lokalen Aktivisten an und zieht damit nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) gerät unter Spannung. Zudem droht die Ehe zwischen King und seiner Frau Coretta (Carmen Ejogo) unter dem Druck und der ständigen Bedrohung zu zerbrechen. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schlägt Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen. Ihren Höhepunkt findet die Kampagne von King in tagelangen Märschen von Selma nach Montgomery, Alabama.SHORT FACTS: Dr. Martin Luther King Jr. ... wuchs im amerikanischen Süden unter dem Einfluss der Rassentrennung (Segregation) auf.... war ein sehr religiöser Mensch, wurde wie sein Vater Baptistenprediger und war Anhänger der »Befreiungstheologie«.... bekannte sich zur Gewaltlosigkeit bei der Erreichung seiner politischen Ziele (»Feindesliebe«).... war seit 1953 mit der zwei Jahre älteren Coretta (»Corrie«) Scott verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder.... unterstützte ab 1955 den über ein Jahr dauernden Busboykott in Montgomery gegen Rassendiskriminierung in öffentlichen Verkehrsmitteln.... überlebte u. a. mit seiner Familie 1956 einen Bombenanschlag auf seine Wohnung und wurde 1958 bei einer Signierstunde lebensgefährlich verletzt.... führte seit der Gründung 1957 einen der großen Dachverbände der afroamerikanischen Bürgerrechtler an, die Southern Christian Leadership Conference (SCLC).... musste vielfach wegen seiner Proteste ins Gefängnis, z. B. 1965 in Selma oder zuvor 1963 in Birmingham.... wurde vom FBI überwacht, dessen Direktor J. Edgar Hoover eine persönliche Abneigung gegen ihn hegte.... entwickelte sich zum entschiedenen Gegner des Vietnam-Kriegs.

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Moorpacks - verschiedene GröÃen

Moorpacks Moorpackungen sind durch ihre Beschaffenheit besonders gut für die Wärmetherapie geeignet Produkteigenschaften Moor besteht aus ca. 80 - 90 % Wasser und der Rest aus pflanzlichen Fasern, welche zusätzlich eine wärmedämmende

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Stand: 14.12.2019
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Selma
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Sommer, 1965. Der schwarzen Bevölkerung im Süden der USA wird das ihr zustehende Wahlrecht von weißen Regierungsbeamten zumeist verweigert. Unter Führung von Martin Luther King formt sich in Selma, Alabama, Widerstand. Bald zieht er durch seine Aktionen nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson gerät unter Spannung, so dass bald das ganze Land in Aufruhr versetzt wird.Sommer, 1965. Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt. Schwarze sind Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Die Stadt Selma, Alabama, ist einer der Orte, in denen sich der Widerstand formt. Dr. Martin Luther King (David Oyelowo), jüngst mit dem Friedensnobelpreis geehrt, schließt sich den lokalen Aktivisten an und zieht damit nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) gerät unter Spannung. Zudem droht die Ehe zwischen King und seiner Frau Coretta (Carmen Ejogo) unter dem Druck und der ständigen Bedrohung zu zerbrechen. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schlägt Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen. Ihren Höhepunkt findet die Kampagne von King in tagelangen Märschen von Selma nach Montgomery, Alabama.SHORT FACTS: Dr. Martin Luther King Jr. ... wuchs im amerikanischen Süden unter dem Einfluss der Rassentrennung (Segregation) auf.... war ein sehr religiöser Mensch, wurde wie sein Vater Baptistenprediger und war Anhänger der »Befreiungstheologie«.... bekannte sich zur Gewaltlosigkeit bei der Erreichung seiner politischen Ziele (»Feindesliebe«).... war seit 1953 mit der zwei Jahre älteren Coretta (»Corrie«) Scott verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder.... unterstützte ab 1955 den über ein Jahr dauernden Busboykott in Montgomery gegen Rassendiskriminierung in öffentlichen Verkehrsmitteln.... überlebte u. a. mit seiner Familie 1956 einen Bombenanschlag auf seine Wohnung und wurde 1958 bei einer Signierstunde lebensgefährlich verletzt.... führte seit der Gründung 1957 einen der großen Dachverbände der afroamerikanischen Bürgerrechtler an, die Southern Christian Leadership Conference (SCLC).... musste vielfach wegen seiner Proteste ins Gefängnis, z. B. 1965 in Selma oder zuvor 1963 in Birmingham.... wurde vom FBI überwacht, dessen Direktor J. Edgar Hoover eine persönliche Abneigung gegen ihn hegte.... entwickelte sich zum entschiedenen Gegner des Vietnam-Kriegs.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Stuhl Carmen 2er Set in weiß

Stuhl Carmen 2er Set in weiß

Anbieter: Qualigo
Stand: 14.12.2019
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Selma
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Sommer, 1965. Der schwarzen Bevölkerung im Süden der USA wird das ihr zustehende Wahlrecht von weißen Regierungsbeamten zumeist verweigert. Unter Führung von Martin Luther King formt sich in Selma, Alabama, Widerstand. Bald zieht er durch seine Aktionen nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson gerät unter Spannung, so dass bald das ganze Land in Aufruhr versetzt wird.Sommer, 1965. Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt. Schwarze sind Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Die Stadt Selma, Alabama, ist einer der Orte, in denen sich der Widerstand formt. Dr. Martin Luther King (David Oyelowo), jüngst mit dem Friedensnobelpreis geehrt, schließt sich den lokalen Aktivisten an und zieht damit nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) gerät unter Spannung. Zudem droht die Ehe zwischen King und seiner Frau Coretta (Carmen Ejogo) unter dem Druck und der ständigen Bedrohung zu zerbrechen. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schlägt Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen. Ihren Höhepunkt findet die Kampagne von King in tagelangen Märschen von Selma nach Montgomery, Alabama.SHORT FACTS: Dr. Martin Luther King Jr. ... wuchs im amerikanischen Süden unter dem Einfluss der Rassentrennung (Segregation) auf.... war ein sehr religiöser Mensch, wurde wie sein Vater Baptistenprediger und war Anhänger der »Befreiungstheologie«.... bekannte sich zur Gewaltlosigkeit bei der Erreichung seiner politischen Ziele (»Feindesliebe«).... war seit 1953 mit der zwei Jahre älteren Coretta (»Corrie«) Scott verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder.... unterstützte ab 1955 den über ein Jahr dauernden Busboykott in Montgomery gegen Rassendiskriminierung in öffentlichen Verkehrsmitteln.... überlebte u. a. mit seiner Familie 1956 einen Bombenanschlag auf seine Wohnung und wurde 1958 bei einer Signierstunde lebensgefährlich verletzt.... führte seit der Gründung 1957 einen der großen Dachverbände der afroamerikanischen Bürgerrechtler an, die Southern Christian Leadership Conference (SCLC).... musste vielfach wegen seiner Proteste ins Gefängnis, z. B. 1965 in Selma oder zuvor 1963 in Birmingham.... wurde vom FBI überwacht, dessen Direktor J. Edgar Hoover eine persönliche Abneigung gegen ihn hegte.... entwickelte sich zum entschiedenen Gegner des Vietnam-Kriegs.

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Stand: 14.12.2019
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Belle Madame Perücke - Carmen

Belle Madame Perücken by Dening Hair Erstklassiges Design, exzellente Verarbeitung, superleichte Materialien, eine perfekte Passform sowie facettenreiche Farben zeichnen die Modelle von Belle Madame aus. Die außergewöhnlich große Ausw

Anbieter: Qualigo
Stand: 14.12.2019
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Prosa des Leben
18,90 CHF *
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Zu dieser Ausgabe In ihrer Autobiografie Mein Weg (1913) beschreibt die Opernsängerin Lilli Lehmann ein Zusammentreffen mit der Königin von Rumänien, die sich als Schriftstellerin Carmen Sylva nannte. Der Begegnungsort war Schloss Segenhaus, der Witwensitz von Carmen Sylvas Mutter oberhalb von Neuwied. Diesem Treffen im kalten und schneereichen Januar 1893 ging eine Ehrung voran, die Carmen Sylva der Sängerin zuteilwerden liess: An ihrem Geburtstag am 24. November 1892 überreichte der Komponist August Bungert, mit dessen Liedern Lehmann auftrat, der Sängerin eine marmorne Gedenkplatte mit einem Gedicht, das Carmen Sylva eigens für sie schrieb: „Gebt mir ein Lied, ein tönend Lied […] Gebt mir ein Lied aus tiefem Quell […] Gebt mir ein Lied aus tiefem Leid“, heisst es in den Anfangszeilen der drei Verse, welche die existenzielle Bedeutung des Schreibens und der Kunst überhaupt für die Königin ausdrücken. In unmittelbarer Nähe von Schloss Segenhaus befand sich Schloss Monrepos, wo Carmen Sylva am 29. Dezember 1843 als Elisabeth zu Wied geboren wurde und ihre Kindheit verlebte. Im Kreis der Königinmutter, des rumänischen Königs Karol, des Komponisten Bungert und des Politikers Franz von Roggenbach, der mit Ernst Moritz Arndt bekannt war, traf Lilli Lehmann auf Carmen Sylva, die, gerade genesend, im Rollstuhl sass. „Das Dichten war ihr zu eigen wie dem Vogel der Flug“, schreibt die Sängerin später, „Aphorismen flossen ihr aus der Feder wie mir die Töne aus der Kehle.“ Lehmann erinnert sich an die geführten Gespräche, wie der König und die Königin ihre Regentschaft in Rumänien antraten, wie armselig die Verhältnisse waren, welche Entbehrungen sie aushalten mussten, welche Kriege geführt wurden. Als Karol um die Hand von Elisabeth anhielt, fragte er sie, so Lehmann, „ob sie mit ihm arbeiten wolle“. Diese eheliche und politische Zusammenarbeit war ganz dem humanistischen Ideal verpflichtet: „Arbeit, Menschen bilden, Künste pflegen, sich aufopfernd ihren Pflichten leben, war beider Ziel und Wille.“ Karol wurde im Jahr 1866 zum Fürsten von Rumänien berufen. Am 15. November 1869 heiratete er Elisabeth. 1881 erfolgte die Erhebung Rumäniens zum Königreich. Die Verbesserung der Lebensverhältnisse ihrer Untertanen lag Königin Elisabeth sehr am Herzen. In einem Brief vom 18. März 1905 schreibt sie: „Wenn die Leute sagen, man soll die zunehmende Trunkenheit bekämpfen, dann sage ich: Macht sie glücklicher, und sie werden aufhören zu trinken. Nur die Elenden trinken, nicht die Reichen, die behalten ihr Geld im Strumpf!“ Um die Not zu lindern, widmete sie sich mit vollem Elan der Seidenzucht. Die rumänische Seide sollte zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor werden. Zu ihrem sozialen Engagement gehörte die Gründung des Blindenasyls bzw. der Blindenstadt Leuchtender Herd sowie die Stärkung der Frauenrechte. „Zuerst müssen die Gaben, die Talente der Frauen so fest etabliert sein“, teilt Elisabeth in einem Brief vom 20. Januar 1906 mit, „dass Heiraten ihnen nur zur Entwicklung dient, nicht aber sie verschwinden lässt.“ In Elisabeths Wirken verbanden sich soziale und ökonomische Interessen mit handwerklich-künstlerischen, gepaart mit einer grossen geistigen Beweglichkeit. Ihr Motto lautete: „Nun habe ich drei Gründe, das Leben gern zu haben: Einen Webstuhl, ein Automobil und eine Schreibmaschine!“ Ohne Aufgabe und Tätigkeit zu sein, war für sie unvorstellbar. Kurz vor ihrem Tod, der am 2. März 1916 eintrat, erklärte sie: „Ich habe genug von der Erde, ich nehme meine Arbeit unter den Arm und bitte den lieben Gott: gib mir ein Eckchen in deinem Himmel, wo ich weiter arbeiten kann.“ Die ersten drei der hier wiedergegebenen Essays stammen aus dem ersten Band von Carmen Sylvas Autobiografie Mein Penatenwinkel (1908). Sie zeugen von einem kunstsinnigen wie liberalen Lebensumfeld und von einer modernen Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Menschen und Denkweisen. Die weiteren Essays der vorliegenden Sammlung sind dem zweiten Teil des Buches Geflüsterte Worte. Den Schlaflosen

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.12.2019
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Jersey Carmen Shirt

Feminines Wohlfühlteil! Dieses Jersey Shirt punktet mit hohen Tragekomfort und betont mit dem Carmen-Ausschnitt die Schultern. Die zarten Raffungen setzen zusätzlich feminine Akzente. Mit dem lockeren Schnitt umspielt das Shirt die Figur und bietet

Anbieter: Qualigo
Stand: 14.12.2019
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Prosa des Leben
13,30 € *
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Zu dieser Ausgabe In ihrer Autobiografie Mein Weg (1913) beschreibt die Opernsängerin Lilli Lehmann ein Zusammentreffen mit der Königin von Rumänien, die sich als Schriftstellerin Carmen Sylva nannte. Der Begegnungsort war Schloss Segenhaus, der Witwensitz von Carmen Sylvas Mutter oberhalb von Neuwied. Diesem Treffen im kalten und schneereichen Januar 1893 ging eine Ehrung voran, die Carmen Sylva der Sängerin zuteilwerden ließ: An ihrem Geburtstag am 24. November 1892 überreichte der Komponist August Bungert, mit dessen Liedern Lehmann auftrat, der Sängerin eine marmorne Gedenkplatte mit einem Gedicht, das Carmen Sylva eigens für sie schrieb: „Gebt mir ein Lied, ein tönend Lied […] Gebt mir ein Lied aus tiefem Quell […] Gebt mir ein Lied aus tiefem Leid“, heißt es in den Anfangszeilen der drei Verse, welche die existenzielle Bedeutung des Schreibens und der Kunst überhaupt für die Königin ausdrücken. In unmittelbarer Nähe von Schloss Segenhaus befand sich Schloss Monrepos, wo Carmen Sylva am 29. Dezember 1843 als Elisabeth zu Wied geboren wurde und ihre Kindheit verlebte. Im Kreis der Königinmutter, des rumänischen Königs Karol, des Komponisten Bungert und des Politikers Franz von Roggenbach, der mit Ernst Moritz Arndt bekannt war, traf Lilli Lehmann auf Carmen Sylva, die, gerade genesend, im Rollstuhl saß. „Das Dichten war ihr zu eigen wie dem Vogel der Flug“, schreibt die Sängerin später, „Aphorismen flossen ihr aus der Feder wie mir die Töne aus der Kehle.“ Lehmann erinnert sich an die geführten Gespräche, wie der König und die Königin ihre Regentschaft in Rumänien antraten, wie armselig die Verhältnisse waren, welche Entbehrungen sie aushalten mussten, welche Kriege geführt wurden. Als Karol um die Hand von Elisabeth anhielt, fragte er sie, so Lehmann, „ob sie mit ihm arbeiten wolle“. Diese eheliche und politische Zusammenarbeit war ganz dem humanistischen Ideal verpflichtet: „Arbeit, Menschen bilden, Künste pflegen, sich aufopfernd ihren Pflichten leben, war beider Ziel und Wille.“ Karol wurde im Jahr 1866 zum Fürsten von Rumänien berufen. Am 15. November 1869 heiratete er Elisabeth. 1881 erfolgte die Erhebung Rumäniens zum Königreich. Die Verbesserung der Lebensverhältnisse ihrer Untertanen lag Königin Elisabeth sehr am Herzen. In einem Brief vom 18. März 1905 schreibt sie: „Wenn die Leute sagen, man soll die zunehmende Trunkenheit bekämpfen, dann sage ich: Macht sie glücklicher, und sie werden aufhören zu trinken. Nur die Elenden trinken, nicht die Reichen, die behalten ihr Geld im Strumpf!“ Um die Not zu lindern, widmete sie sich mit vollem Elan der Seidenzucht. Die rumänische Seide sollte zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor werden. Zu ihrem sozialen Engagement gehörte die Gründung des Blindenasyls bzw. der Blindenstadt Leuchtender Herd sowie die Stärkung der Frauenrechte. „Zuerst müssen die Gaben, die Talente der Frauen so fest etabliert sein“, teilt Elisabeth in einem Brief vom 20. Januar 1906 mit, „daß Heiraten ihnen nur zur Entwicklung dient, nicht aber sie verschwinden läßt.“ In Elisabeths Wirken verbanden sich soziale und ökonomische Interessen mit handwerklich-künstlerischen, gepaart mit einer großen geistigen Beweglichkeit. Ihr Motto lautete: „Nun habe ich drei Gründe, das Leben gern zu haben: Einen Webstuhl, ein Automobil und eine Schreibmaschine!“ Ohne Aufgabe und Tätigkeit zu sein, war für sie unvorstellbar. Kurz vor ihrem Tod, der am 2. März 1916 eintrat, erklärte sie: „Ich habe genug von der Erde, ich nehme meine Arbeit unter den Arm und bitte den lieben Gott: gib mir ein Eckchen in deinem Himmel, wo ich weiter arbeiten kann.“ Die ersten drei der hier wiedergegebenen Essays stammen aus dem ersten Band von Carmen Sylvas Autobiografie Mein Penatenwinkel (1908). Sie zeugen von einem kunstsinnigen wie liberalen Lebensumfeld und von einer modernen Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Menschen und Denkweisen. Die weiteren Essays der vorliegenden Sammlung sind dem zweiten Teil des Buches Geflüsterte Worte. Den Schlaflosen

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