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Charles Baudelaire Dichter und Kunstkritiker
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Alle Faszination Baudelaires gilt dem Bild: 'Glorifier le culte des images (ma grande, mon unique, ma primitive passion)'. Als Kunstkritiker bespricht er zeitgenössische Maler und Gemäldeausstellungen, die Salons. Seine ästhetischen Kriterien von Gegenwartsbezug und Flüchtigkeit des Schönen entwickeln sich in Zwiesprache mit dem jeweiligen Gemälde, nicht im theoretischen Ansatz. Lyrische Sprache, die in Bildern und Metaphern ihre Ausdruckskraft findet, ist in den Fleurs du mal mittels der ständigen Referenz auf reale und fiktive Gemälde und ihre Darstellungsverfahren verdichtet. Eine bereits formgestaltete Deutung von Wirklichkeit wird neu gestaltet; evokative Potenz und die kritische Analyse verfügbarer Deutungen von Welt sind gleichermaßen gesteigert. Die versammelten Aufsätze sind aus einer Vorlesungsreihe an der Universität Münster hervorgegangen. Sie beleuchten synthetisch Baudelaires Kunstkritik und stellen seine Modernitätskonzepte heraus. Einzelinterpretationen von Stendhals Formel der Schönheit als Glücksversprechen, der Rezeption von Goyas Caprichos oder der Künstlerfreundschaft mit Manet veranschaulichen komplexe Kunstformen, in denen sich modernes ästhetisches Bewußtsein über die geschichtlich vergegenwärtigte Tradition ausbildet.Die kritische Reflexion über das Verhältnis von Malerei und Dichtung hat in Frankreich eine lange Tradition. Mit den italienischen Künstlern an den Königshöfen der Valois und der staatlichen Gründung der Kunstakademien im klassischen Zeitalter bilden sich Strukturen aus, die die Debatten über das Vorbild der Antike, über Farbe und Zeichnung und die Darstellung von Leidenschaft und Handlung in den beiden Künsten fördern. Im 18. Jahrhundert begründen die Salons des Aufklärers Denis Diderot eine neue Gattung der Kunstkritik. Baudelaire, von Diderot inspiriert, entwirft in den Salons von 1845, 1846 und 1859 in der kritischen Betrachtung des je spezifischen Kunstwerks seine eigene Ästhetik. In den Gedichten der Fleurs du mal (1857/61) leuchten suggestiv Malernamen, Gemälde und Stiche als imaginativ zu erinnernder Hintergrund auf, vor dem sich neue Sprachbilder und Deutungen von Welt entfalten. Aus einem doppelten Zeit- und Realitätsbezug, dem der subjektiven Erfahrung moderner, zeitgenössischer Welt und dem bereits bestehender künstlerischer Darstellungsformen, konstituiert sich Baudelaires ästhetische Moderne. Der auf dem Umschlag abgebildete Stich zeigt eine Variante jener Baudelaire-Porträts, die Edouard Manet nach dem frühen Tod des Dichters (1821-1867) entworfen hat. Die Kontraste von Hell und Dunkel, von obscuritas und Erleuchtung bestimmen die Regie, sie setzen sich fort in der Bildzitation von Spruchband und Fledermaus aus der Melencolia I (1514) von Albrecht Dürer und den Nachtgestalten - Hexen, Fledermäusen, Schlangen - aus den Caprichos (1799) von Francisco Goya. Die in dem vorliegenden Buch versammelten Aufsätze erklären Konzepte der Baudelaireschen Kunstkritik wie die Schönheit als Glücksversprechen oder das Lachen, sie stellen seine Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Maler Manet oder dem Zeichner Constantin Guys dar und erläutern das imaginativeVerfahren des Dichters, der die Anschauungsformen von Malerei und Skulptur auf neue Weise analysiert und kombiniert.

Anbieter: buecher
Stand: 27.10.2020
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Charles Baudelaire, Dichter und Kunstkritiker
29,80 € *
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Die kritische Reflexion über das Verhältnis von Malerei und Dichtung hat in Frankreich eine lange Tradition. Mit den italienischen Künstlern an den Königshöfen der Valois und der staatlichen Gründung der Kunstakademien im klassischen Zeitalter bilden sich Strukturen aus, die die Debatten über das Vorbild der Antike, über Farbe und Zeichnung und die Darstellung von Leidenschaft und Handlung in den beiden Künsten fördern. Im 18. Jahrhundert begründen die Salons des Aufklärers Denis Diderot eine neue Gattung der Kunstkritik. Baudelaire, von Diderot inspiriert, entwirft in den Salons von 1845, 1846 und 1859 in der kritischen Betrachtung des je spezifischen Kunstwerks seine eigene Ästhetik. In den Gedichten der Fleurs du mal (1857/61) leuchten suggestiv Malernamen, Gemälde und Stiche als imaginativ zu erinnernder Hintergrund auf, vor dem sich neue Sprachbilder und Deutungen von Welt entfalten. Aus einem doppelten Zeit- und Realitätsbezug, dem der subjektiven Erfahrung moderner, zeitgenössischer Welt und dem bereits bestehender künstlerischer Darstellungsformen, konstituiert sich Baudelaires ästhetische Moderne. Der auf dem Umschlag abgebildete Stich zeigt eine Variante jener Baudelaire-Porträts, die Edouard Manet nach dem frühen Tod des Dichters (1821-1867) entworfen hat. Die Kontraste von Hell und Dunkel, von obscuritas und Erleuchtung bestimmen die Regie, sie setzen sich fort in der Bildzitation von Spruchband und Fledermaus aus der Melencolia I (1514) von Albrecht Dürer und den Nachtgestalten - Hexen, Fledermäusen, Schlangen - aus den Caprichos (1799) von Francisco Goya. Die in dem vorliegenden Buch versammelten Aufsätze erklären Konzepte der Baudelaireschen Kunstkritik wie die Schönheit als Glücksversprechen oder das Lachen, sie stellen seine Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Maler Manet oder dem Zeichner Constantin Guys dar und erläutern das imaginativeVerfahren des Dichters, der die Anschauungsformen von Malerei und Skulptur auf neue Weise analysiert und kombiniert.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Daß der Mensch ein Produkt der »Umstände« ist und dennoch verantwortliche Entscheidungen zu treffen hat, daß er die Geschichte, die ihn prägt, mit oder ohne Willen selbst hervorbringt - dieser unaufhebbare Widerspruch wurde von keinem anderen europäischen Intellektuellen mit solcher Intensität durchlebt, erlitten und reflektiert wie von Jean-Paul Sartre. 1939, als Sartre aus einer eher behaglichen Existenz gerissen und in den Krieg geschickt wurde, stellte sich ihm dieses Problem mit voller Schärfe, und es veranlaßte ihn in den folgenden Jahren zu einer besessenen, weitverzweigten Aktivität: Umfangreiche Tagebücher entstanden, Romane, Theaterstücke, Essays, das philosophische Hauptwerk 'Das Sein und das Nichts', die großen Monographien über Baudelaire, Mallarmé, Genet, daneben betrieb er die ideologische Auseinandersetzung mit den Kommunisten, die Gründung einer Zeitschrift und einer Partei, schließlich, 1953, zog er autobiographische Bilanz: 'Die Wörter'.Mit Einfühlungskraft und analytischer Genauigkeit zeichnet Walter van Rossum nach, wie Sartre in wenig mehr als einem Jahrzehnt sämtliche Möglichkeiten einer intellektuellen Praxis auffächert und durchspielt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Die Dynamik der Metropolen
58,00 € *
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Die Metropole ist mehr als nur eine Großstadt oder Mega-City: Sie besitzt eine über sich selbst hinausweisende Dynamik. Als im wörtlichen Sinne 'Mutterstadt' ist sie ein Kraftfeld, das in der Antike Zentrum von teils weit entfernten Kolonialstädten war. Heute spielt die Gründung von Kolonien keine Rolle mehr, aber die Metropole besitzt nach wie vor ihre Anziehungskraft. Die Metropole ist Traumstadt für die ihr Fernen und oft genug Alptraum für diejenigen, die in ihr den eigenen Traum zu verwirklichen suchten.Metropolen sind damit durch die Geschichte Orte der Imagination und Gegenstand literarischer Entwürfe, die sich aus diesem gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Kraftfeld speisen. Städte wie Berlin, Paris, New York besitzen heute jeweils eine reiche eigene Literaturgeschichte. Paris bildet durch die Baudelaire-Rezeption Benjamins einen für die Literaturwissenschaft geradezu paradigmatischen Status als Großstadt, als Metropole. Diese Forschungstradition und ihre literatur- und mentalitätsgeschichtlichen Voraussetzungen werden verstehbar und relativiert durch den Vergleich mit anderen literarischen Orten wie Athen, Rom, Florenz, Prag, Wien, Petersburg oder auch Mumbai/Bombay.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Dass der Mensch ein Produkt der »Umstände« ist und dennoch verantwortliche Entscheidungen zu treffen hat, dass er die Geschichte, die ihn prägt, mit oder ohne Willen selbst hervorbringt – dieser unaufhebbare Widerspruch wurde von keinem anderen europäischen Intellektuellen mit solcher Intensität durchlebt, erlitten und reflektiert wie von Jean-Paul Sartre. 1939, als Sartre aus einer eher behaglichen Existenz gerissen und in den Krieg geschickt wurde, stellte sich ihm dieses Problem mit voller Schärfe, und es veranlasste ihn in den folgenden Jahren zu einer besessenen, weitverzweigten Aktivität: Umfangreiche Tagebücher entstanden, Romane, Theaterstücke, Essays, das philosophische Hauptwerk ›Das Sein und das Nichts‹, die grossen Monographien über Baudelaire, Mallarmé, Genet; daneben betrieb er die ideologische Auseinandersetzung mit den Kommunisten, die Gründung einer Zeitschrift und einer Partei; schliesslich, 1953, zog er autobiographische Bilanz: ›Die Wörter‹. Mit Einfühlungskraft und analytischer Genauigkeit zeichnet Walter van Rossum nach, wie Sartre in wenig mehr als einem Jahrzehnt sämtliche Möglichkeiten einer intellektuellen Praxis auffächert und durchspielt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.10.2020
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Die Dynamik der Metropolen
88,90 CHF *
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Die Metropole ist mehr als nur eine Grossstadt oder Mega-City: Sie besitzt eine über sich selbst hinausweisende Dynamik. Als im wörtlichen Sinne ‚Mutterstadt‘ ist sie ein Kraftfeld, das in der Antike Zentrum von teils weit entfernten Kolonialstädten war. Heute spielt die Gründung von Kolonien keine Rolle mehr, aber die Metropole besitzt nach wie vor ihre Anziehungskraft. Die Metropole ist Traumstadt für die ihr Fernen und oft genug Alptraum für diejenigen, die in ihr den eigenen Traum zu verwirklichen suchten. Metropolen sind damit durch die Geschichte Orte der Imagination und Gegenstand literarischer Entwürfe, die sich aus diesem gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Kraftfeld speisen. Städte wie Berlin, Paris, New York besitzen heute jeweils eine reiche eigene Literaturgeschichte. Paris bildet durch die Baudelaire-Rezeption Benjamins einen für die Literaturwissenschaft geradezu paradigmatischen Status als Grossstadt, als Metropole. Diese Forschungstradition und ihre literatur- und mentalitätsgeschichtlichen Voraussetzungen werden verstehbar und relativiert durch den Vergleich mit anderen literarischen Orten wie Athen, Rom, Florenz, Prag, Wien, Petersburg oder auch Mumbai/Bombay.****************The metropolis is more than just a city or mega-city: it possesses a dynamism that goes beyond its own identity. As a ‘mother city’ in the literal sense, it is a force field, which was in antiquity the centre from which colonial cities were founded. Today the founding of colonies no longer plays a role, but the metropolis continues to possess its own attraction. The metropolis is the dream city for those far away and all too often a nightmare for those who seek to realise their own dreams there. A metropolis is thus historically a place of the imagination and the subject of literary projects that feed on this social, political and aesthetic force field.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.10.2020
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Dass der Mensch ein Produkt der »Umstände« ist und dennoch verantwortliche Entscheidungen zu treffen hat, dass er die Geschichte, die ihn prägt, mit oder ohne Willen selbst hervorbringt - dieser unaufhebbare Widerspruch wurde von keinem anderen europäischen Intellektuellen mit solcher Intensität durchlebt, erlitten und reflektiert wie von Jean-Paul Sartre. 1939, als Sartre aus einer eher behaglichen Existenz gerissen und in den Krieg geschickt wurde, stellte sich ihm dieses Problem mit voller Schärfe, und es veranlasste ihn in den folgenden Jahren zu einer besessenen, weitverzweigten Aktivität: Umfangreiche Tagebücher entstanden, Romane, Theaterstücke, Essays, das philosophische Hauptwerk >Das Sein und das Nichts<, die grossen Monographien über Baudelaire, Mallarmé, Genet; daneben betrieb er die ideologische Auseinandersetzung mit den Kommunisten, die Gründung einer Zeitschrift und einer Partei; schliesslich, 1953, zog er autobiographische Bilanz: >Die Wörter<. Mit Einfühlungskraft und analytischer Genauigkeit zeichnet Walter van Rossum nach, wie Sartre in wenig mehr als einem Jahrzehnt sämtliche Möglichkeiten einer intellektuellen Praxis auffächert und durchspielt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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Stand: 27.10.2020
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Daß der Mensch ein Produkt der »Umstände« ist und dennoch verantwortliche Entscheidungen zu treffen hat, daß er die Geschichte, die ihn prägt, mit oder ohne Willen selbst hervorbringt – dieser unaufhebbare Widerspruch wurde von keinem anderen europäischen Intellektuellen mit solcher Intensität durchlebt, erlitten und reflektiert wie von Jean-Paul Sartre. 1939, als Sartre aus einer eher behaglichen Existenz gerissen und in den Krieg geschickt wurde, stellte sich ihm dieses Problem mit voller Schärfe, und es veranlaßte ihn in den folgenden Jahren zu einer besessenen, weitverzweigten Aktivität: Umfangreiche Tagebücher entstanden, Romane, Theaterstücke, Essays, das philosophische Hauptwerk ›Das Sein und das Nichts‹, die großen Monographien über Baudelaire, Mallarmé, Genet; daneben betrieb er die ideologische Auseinandersetzung mit den Kommunisten, die Gründung einer Zeitschrift und einer Partei; schließlich, 1953, zog er autobiographische Bilanz: ›Die Wörter‹. Mit Einfühlungskraft und analytischer Genauigkeit zeichnet Walter van Rossum nach, wie Sartre in wenig mehr als einem Jahrzehnt sämtliche Möglichkeiten einer intellektuellen Praxis auffächert und durchspielt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.10.2020
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Die Dynamik der Metropolen
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Die Metropole ist mehr als nur eine Großstadt oder Mega-City: Sie besitzt eine über sich selbst hinausweisende Dynamik. Als im wörtlichen Sinne ‚Mutterstadt‘ ist sie ein Kraftfeld, das in der Antike Zentrum von teils weit entfernten Kolonialstädten war. Heute spielt die Gründung von Kolonien keine Rolle mehr, aber die Metropole besitzt nach wie vor ihre Anziehungskraft. Die Metropole ist Traumstadt für die ihr Fernen und oft genug Alptraum für diejenigen, die in ihr den eigenen Traum zu verwirklichen suchten. Metropolen sind damit durch die Geschichte Orte der Imagination und Gegenstand literarischer Entwürfe, die sich aus diesem gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Kraftfeld speisen. Städte wie Berlin, Paris, New York besitzen heute jeweils eine reiche eigene Literaturgeschichte. Paris bildet durch die Baudelaire-Rezeption Benjamins einen für die Literaturwissenschaft geradezu paradigmatischen Status als Großstadt, als Metropole. Diese Forschungstradition und ihre literatur- und mentalitätsgeschichtlichen Voraussetzungen werden verstehbar und relativiert durch den Vergleich mit anderen literarischen Orten wie Athen, Rom, Florenz, Prag, Wien, Petersburg oder auch Mumbai/Bombay.****************The metropolis is more than just a city or mega-city: it possesses a dynamism that goes beyond its own identity. As a ‘mother city’ in the literal sense, it is a force field, which was in antiquity the centre from which colonial cities were founded. Today the founding of colonies no longer plays a role, but the metropolis continues to possess its own attraction. The metropolis is the dream city for those far away and all too often a nightmare for those who seek to realise their own dreams there. A metropolis is thus historically a place of the imagination and the subject of literary projects that feed on this social, political and aesthetic force field.

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Stand: 27.10.2020
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